Was ist der Unterschied zwischen SEPA Firmen- & Basislastschrift?

Der wesentliche Unterschied der Firmenlastschrift zur Basisvariante liegt darin, dass nach der Einlösung der SEPA-Firmenlastschrift keine Rückbuchung durch den Zahlungspflichtigen mehr möglich ist, sofern es sich um eine autorisierte SEPA-Firmenlastschrift handelt. Damit entspricht die SEPA-Firmenlastschrift im Wesentlichen dem bislang üblichen Abbuchungsauftragsverfahren. Neben der fehlenden Möglichkeit der Rückbuchung sind die Vorteile der SEPA-Firmenlastschrift vor allem darin zu sehen, dass in verschiedenen Ländern keine eigenen Konten mehr erforderlich sind, sowohl der Einzugstermin als auch die Frequenz der Lastschriften nach Vereinbarung mit dem Bezogenen variiert werden können und sie besonders kosteneffizient ist. Zwar ist eine Rückgabe der Lastschrift nicht mehr möglich, wenn es sich um eine autorisierte SEPA-Firmenlastschrift handelt. Dies gilt jedoch nicht, wenn die Lastschrift nicht autorisiert ist, wenn beispielsweise das Mandat gegenüber dem Zahlungsempfänger gekündigt wurde, die Bank des Zahlungspflichtigen hiervon jedoch nicht in Kenntnis gesetzt wurde. In diesem Fall kann der Zahlungspflichtige wie bei der Basisvariante innerhalb von 13 Monaten nach der Belastung der Lastschrift diese zurückgeben.

Ein weiterer Unterschied zwischen der SEPA-Firmenlastschrift und der Basislastschrift besteht darin, dass bei der Firmenvariante die Lastschrift durch die Bank des Zahlungspflichtigen überprüft wird, bevor die Lastschrift eingelöst wird. Zu diesem Zweck ist das Lastschriftmandat bei dieser Bank in Kopie zu hinterlegen. Bei einer SEPA-Basislastschrift hingegen ist eine vorherige Prüfung nicht erforderlich